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Die effiziente Prävention der Lyme-Borreliose besteht im Vermeiden eines Zeckenstichs. Dazu ist die sachliche und nicht eine angsterzeugende Aufklärung der Bevölkerung entscheidend. Dadurch können z.B. weitverbreiterte, falsche Ansichten über den Aufenhaltsort der Zecken oder über die Entfernungstechniken ausgeräumt werden. Die folgenden Maßnahmen können dabei hilfreich sein. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Zeckengebiete, bzw. Zeckenbiotope im Frühsommer (Mai bis Mitte Juli) und im Herbst (Sept. bis Okt.)meiden

Im Wald, an Waldrändern und an Hecken möglichst nicht im Untergehölz sitzen (<<Picknicken >>), nicht am Rande, sondern in der Mitte eines Waldweges gehen.

die Haut, vor allem die untere Extremitäten vollständig bekleiden, kein offenes Schuhwerk tragen, die Hosenstöße in dien Socken stülpen, damit Zecken nicht zwischen den Kleidungsstücken hindurch auf die Haut gelangen; ideal wäre eine Overall-Bekleidung. Das Tragen eines Hutes schützt nicht, da Zecken nicht von den Bäumen fallen !

Helle Kleider tragen, darauf sind die Zecken besser sichtbar. Dea Gewebe sollte auch möglichst glatte sein, denn die Zecken können sich darauf weniger gutas als auf rauen Textilien halten.

Die Haut oder auch Kleidungsstücke mit Repellentien enstreichen oder besprühen. verschiedene Insekten - und auch Zeckenschutzmittel (Akarizide=Milbenvertilgungsmittel) sind im Handel erhältlich. Repellentien auf der Basis von Permethrin töten die Zecken. Andere, auf der Basis von N-diethyl-m-Toluamid und Indalone, vertreiben, aber töten die Zecken nicht. Nachteile diesr Schutzmittel sind ihr schlecher Geruch und ihre beschränkte Wirkungsdauer von nur wenigen Stunden. Auch Haustiere können damit besprüht werden. Für Hunde und Katzen sind mit Akariziden imprägnierte Halsbänder erhältlich. --------------------------------------------------------------------------------------------------

Mögliche und sinnvolle Anpassung der Umgebung

Am Boden liegendes Laub entfernen

Rasen und Wiesen mähen und niedrig halten

Um den Rasen (Wiese) eine ca. 1-2 Meter breite baum - und buschfreie Zone anlegen

Bepflanzung möglichst so gestalten, dass möglichst keine feuchten und schattigen Plätze entstehen

Anlgegen eines Zaunes um den Garten, um Rehwild abzuhalten --------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die richtige Entfernung von Zecken

Wird eine Zecke entdeckt, so sollte sie mölichst schnell entfernt werden, denn die Wahrscheinlichkeit der Erregerübertragung nimmt mit der Länge ihrer Haftzeit zu. Die im Volk weit verbreitete Meinung, dass die Zecke vor der Entfernung mit Öl bestrichen oder dass sie herausgedreht werden müsse, findet keine rationale Erklärung. Am einfachsten und effizientesten ist es, wenn sie mit einer Pinzette oder mit einer im Handel erhältlichen speziellen Zange möglichst mit Kopf gefasst und durch kontinuierlichen Zug herausgezogen wird. Bei ruckartigem Ziehen können der Kopf oder die relativ lange Mundpartie abreißen. Ausdrücken der Zecke birgt die Gefahr in sich, dass ihr allenfalls mit Borrelien kontaminierter Speichel- und Darminhalt ins Blut des Wirts übertritt. Die Stichstelle wird anschließend desinfiziert. Wird der Kopf nicht vollständig entfernt,so kann es zur Bildung eines Fremdkörpergranuloms kommen, was in der Regel bedeutungslos ist. Die Untersuchung der Zecke auf ein Borrelienträgertum ist in Speziallabors möglich und in gewissen Situationen auch indiziert. Dazu müssen die Tiere lebend im Labor zur Verfügung stehen; ausgetrocknete Zecken können nicht mehr untersucht werden. Für den Transport sollte ein Grashalm mit wenigen Tropfen Wasser darauf vorgehalten werden, damit die Zecke nicht austrocknet.



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